Labrador Typen

 

 

Im Laufe unserer Recherchen über den Labrador Retriever haben wir viele Seiten besucht. Züchter, Vereine, private Homepages von vernarrten Labrador Besitzern.Wir suchten nach Informationen was das Leben mit dieser Rasse so einzigartig macht, das sich immer mehr Menschen für diese Rasse entscheiden.

Wir wollten allerdings auch Dinge in Erfahrung bringen, die in Deutschland nicht so weit verbreitet sind und von vielen auch erst gar nicht angesprochen werden.

Mir fiel bei meinen Besuchen der Ausstellungen auf, das nicht Labrador gleich Labrador ist. Da waren die athletischen und die kräftigen Typen. Da waren die typischen Otterrutenträger und die mit dünner Rute. Doch wenn man sich Fachliteratur ansah, hiess es : prägnant für diese Rasse ist die typische Otterrute...

 

Somit forschten wir weiter und gelangten somit auf die Seiten von Jack Vanderwyk.

Meines Erachtens ein begnadeter Züchter und ein Mensch der soviel Fachwissen aus eigener Erfahrung besitzt und anderen versucht mitzuteilen. Was ich dort las erklärte vieles und beantwortete uns die Fragen, die noch offen waren.

Nach kurzem überlegen begab ich mich daran eine Anfrage an Herrn Vanderwyk zu schreiben und bat Ihn um Erlaubnis seinen Text ins Deutsche übersetzen zu lassen.

 

Im Original können Sie den Text auf der Seite http://www.labradornet.com/typecast.html lesen. Übersetzt hat den Text  Kirsten Denda, dafür nocheinmal einen herzlichen Dank.

 

Vielleicht finden Sie ja auch heraus aus welchen Typ/ en Ihr Hund besteht und teilen uns Ihr Ergebnis mit.

 

      

 So viele  Labradore, so viele  Typen und wie soll man sie beschreiben?

Ich habe die Labrador Retriever und ihre Geschichte studiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass es schon seit vielen  Dekaden einige „Urtypen“ in der Züchtung gibt. Wenn Leute davon sprechen, der Labrador käme aus England und der sogenannte „Englische Typ“ - von mir ‚Brittany‘ genannt - sei das Vorbild für das Aussehen von einem Labrador, liegen sie falsch. Heutzutage sind die Brittany-Typen eher moderner und so mag es auch sein. Aber die anderen Typen der Labradore leben mit uns schon seit einer Reihe von Dekaden, so dass an ihnen nichts ‚Neues‘ ist, was auch immer die ‚Offiziellen Profis‘ ihnen versuchen weis zu machen.


 

 

 

Typ 1

Holton Classic

Holton Classic Rüde

Der Holton Classic  (Typ 1) stammt von CH. Holton Baron (1951). Sie werden sehen, dass er nur wenig Ähnlichkeit mit dem Brittany Typ (Typ 2) hat, der eher klein ist und kürzere Beine und/oder eine breitere Brust hat.

Holton Classic Hündin

 

 

 

 

 

 

Typ 2

Brittany

Brittany Rüde
Brittany Hündin

 

 

 

 

 

 

Typ 3

Donalbain

Donalbain Rüde

Der Donalbain Typ  (Typ 3) ist kleiner als der Holton Classic Typ, aber athletischer als der Brittany Typ.

Donalbain Hündin

 

 

 

 

 

 

Typ 4

Mardas

Mardas Black Rüde

Der Mardas Typ (Typ 4) ist so groß oder größer wie der Holton Classic Typ, mit einem größeren Kopf und einer breiteren Brust. Die Hündinnen dieses Typs haben einen ‚stärkeren‘  Kopf als die anderen  weiblichen Labrador-Typen, sind aber immer noch typisch ‚feminin‘.

Mardas Black Hündin
Mardas Gold Rüde
Mardas Choc Rüde

 

 

 

 

 

 

Typ 5

Whitmore

Whitmore Yellow Rüde

 

Der Whitmore Typ (Typ 5) ist eher klein und athletisch, mit einem kleinen Gesicht (insbesondere die Hündinnen) und ungewöhnlicher weise einer zugespitzten Schnauze

Whitmore Choc Rüde
Whitmore Black Hündin

 

 

 

 

 

 

Typ 6

Lawnwood

Lawnwood Rüde und Hündin

 

Der Lawnwood Typ (Typ 6) ist das schöne Ergebnis einer Kreuzung von dem Holton Classic Typen mit dem Brittany Typen.

 


 

 

 

Kreuzungen von den verschiedenen Typen von Labradoren ist eine allgemein gängige Praxis und daran ist auch nichts falsch. Tatsächlich ist es nötig, um Stammbäume zu verbessern und Extrema zu vermeiden. Dies mag der Grund sein, warum Sie es möglicherweise als schwierig erachten Ihren Labrador zu einem der sechs Typen, die ich Ihnen beschrieben habe, zu zuordnen. Unsere Grace hat zum Beispiel einen typischen Donalbain Körper und Knochenstruktur, ihr Gesicht aber ist ein wenig klein. Amerikaner nennen  sie deshalb einen ‚typisch amerikanischen Labrador‘, was natürlich nicht richtig ist, aber es zeigt, dass die Amerikaner eher an kleinere Labradore gewöhnt sind als Europäer. Um Grace zu zuordnen, würde ich sie einen 3/5 Typ nennen. Unser Oliver ist ein typischer schwarzer Mardas Rüde, also ist er Typ 4. Unsere Naomi ist hauptsächlich ein Donalbain Typ, geht jedoch in Richtung  Holton Classic und Brittany und ist somit ein Typ 3/1/2. Unser Artie ist ein typischer Holton Classic und aus diesem Grund ein Typ 1, während unser Dublin ein Holton Typ ist, mit klaren Zügen eines Mardas Typs, also ist er ein Typ 3/4. Unsere Jennifer ist ein Whitmore Typ mit Lawnwood  Typ Zügen, also ist sie ein Typ 5/6.

Im Original finden sie den Text auf  http://www.labradornet.com ...

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